Finanzen

ETF Sparplan Rechner

Sieh, was aus deinem ETF-Sparplan wird: aus Sparrate, Rendite und laufenden Kosten (TER) dein Endwert samt Gewinn – mit Zinseszins und Cost-Average-Effekt.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Wie viel ETF-Vermögen habe ich nach 20 Jahren?

Gib Einmalanlage, monatliche Sparrate, erwartete Rendite und TER ein. Der Rechner verzinst monatlich mit der Nettorendite. Bei 200 € monatlich und 7 % über 20 Jahre entstehen rund 100.000 € – davon hast du etwa 48.000 € eingezahlt, der Rest ist Kursgewinn und Zinseszins.

Deine Angaben

EUR
010000000+
EUR
0100000+
%
030+
Jahre
160+
%
05+

Ergebnis

Endwert
Eingezahlt gesamt
Gewinn
Kosten durch TER
✓ Kopiert!

Wie funktioniert der ETF Sparplan Rechner?

Der Sparplan wird monatlich mit der Nettorendite (Rendite minus TER) verzinst. Formel: Endwert = Einmal · (1 + i)n + Rate · ((1 + i)n − 1) / i mit Monatszins i = (Rendite − TER) / 100 / 12 und Monatszahl n = Jahre · 12. Eingezahlt wurden Einmal + Rate · n, der Gewinn ist Endwert − Eingezahlt, die TER-Kosten sind die Differenz zum Wert ohne TER.

Hintergrund & Details

So liest du das Ergebnis

Der Endwert ist das, was dein Depot am Laufzeitende wert ist. Daneben siehst du, wie viel du selbst eingezahlt hast, den reinen Gewinn (Endwert minus Einzahlungen) und die Kosten durch die TER. Letztere zeigen, wie viel Rendite die laufenden Fondsgebühren über die Jahre gekostet haben – ein Posten, den viele unterschätzen.

Was eine realistische Rendite ist

Ein breit gestreuter Welt-ETF (etwa auf den MSCI World oder FTSE All-World) hat historisch im Schnitt rund 6 bis 8 % pro Jahr gebracht – über lange Zeiträume und nach starken Schwankungen. Rechne lieber mit 5 bis 7 % als Annahme; alles darüber ist möglich, aber kein verlässlicher Planungswert. Wichtig: Das ist ein Durchschnitt. Einzelne Jahre können deutlich im Minus liegen, gerade kurz vor Laufzeitende kann das wehtun.

Die TER richtig einordnen

Achte zusätzlich darauf, dass die TER nicht alle Kosten enthält: Transaktionskosten im Fonds und Spreads kommen on top, sind im Rechner aber nicht abgebildet.

Häufige Fehler

Der größte ist eine zu hohe, glatte Rendite ohne Puffer – die Realität schwankt. Ebenso wird die Steuer oft vergessen: In Deutschland fallen auf Kursgewinne und Ausschüttungen Abgeltungsteuer plus Vorabpauschale an, sobald der Sparerpauschbetrag ausgeschöpft ist. Der Endwert hier ist vor Steuern und vor Inflation. Und: Wer mitten in einer Schwächephase verkauft, realisiert nicht den geglätteten Durchschnitt, sondern den aktuellen Kurs.

Wann der Rechner passt

Ideal für die langfristige Sparplan-Planung mit gleichbleibender Rate – der Cost-Average-Effekt und die Kostenbelastung werden sauber berücksichtigt. Für eine reine Einmalanlage ohne monatliche Rate reicht der Zinseszinsrechner. Willst du wissen, was dein Endwert in heutiger Kaufkraft wert ist, kombiniere das Ergebnis mit dem Inflationsrechner.

Häufige Fragen

Was ist die TER?
Die Total Expense Ratio sind die laufenden Kosten des ETF pro Jahr. Sie schmälert die Rendite – günstige Indexfonds liegen oft bei 0,1 bis 0,3 %.
Was bedeutet Cost-Average-Effekt?
Weil du jeden Monat den gleichen Betrag investierst, kaufst du bei tiefen Kursen mehr Anteile und bei hohen weniger – das glättet den Einstiegspreis über die Zeit.
Was ist ein guter Welt-ETF für einen Sparplan?
Breit gestreute Indizes wie MSCI World, FTSE All-World oder MSCI ACWI gelten als solide Basis, weil sie hunderte bis tausende Unternehmen weltweit abdecken. Entscheidend sind eine niedrige TER und ein ausreichend großes Fondsvolumen.
Thesaurierend oder ausschüttend – was ist besser im Sparplan?
Thesaurierende ETFs legen Erträge automatisch wieder an und verstärken den Zinseszins ohne dein Zutun – praktisch beim langfristigen Ansparen. Ausschüttende zahlen Dividenden aus, was beim Nutzen des Sparerpauschbetrags helfen kann.
Wie wirken sich schwankende Kurse auf das Ergebnis aus?
Der Rechner nutzt eine konstante Durchschnittsrendite. In der Realität schwanken die Kurse, doch durch den monatlichen Sparplan kaufst du günstig wie teuer ein. Der Endwert ist eine geglättete Schätzung, kein garantierter Betrag.
Keine Finanz- oder Gesundheitsberatung. Ohne Gewähr.

Weitere Rechner