Finanzen

Sparziel-Rechner

Finde heraus, wie viel du monatlich sparen musst, um dein Sparziel rechtzeitig zu erreichen – inklusive Zinseszins.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Wie viel muss ich monatlich sparen, um mein Sparziel zu erreichen?

Teile die Lücke zwischen Sparziel und verzinstem Startkapital durch die Anzahl der Monate – der Zinseszins senkt die nötige Rate. Beispiel: 50.000 € Ziel in 10 Jahren bei 4 % und 5.000 € Start erfordern rund 290 € pro Monat statt 375 € ohne Zinsen.

Deine Angaben

EUR
0100000000+
EUR
0100000000+
%
020+
Jahre
160+

Ergebnis

Monatliche Sparrate
Einzahlungen gesamt
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Wie funktioniert der Sparziel-Rechner?

Aus Laufzeit und Zins werden n = Jahre · 12 Monate und der Monatszins i = Zins / 100 / 12 abgeleitet. Das Startkapital wächst auf Start · (1 + i)n, die restliche Lücke schließt die Sparrate: Rate = (Ziel − Start · (1 + i)n) · i / ((1 + i)n − 1) (bei i = 0: Lücke / n).

Hintergrund & Details

Das Hauptergebnis – die monatliche Sparrate – beantwortet eine sehr konkrete Frage: „Was muss ich ab heute jeden Monat beiseitelegen?“ Die zweite Zahl, die Einzahlungen gesamt, zeigt, wie viel davon aus deiner Tasche kommt. Die Differenz zwischen Ziel und Einzahlungen ist der Beitrag der Zinsen – also das Geld, das für dich gearbeitet hat.

So liest du das Ergebnis

Je länger die Laufzeit und je höher der Zins, desto kleiner wird die nötige Rate. Das liegt am Zinseszins: frühe Einzahlungen haben am längsten Zeit zu wachsen. Verlängerst du das Ziel von 10 auf 15 Jahre, sinkt die Rate oft stärker, als du erwartest – Zeit ist beim Sparen der größte Hebel, noch vor der Rendite.

Welche Werte realistisch sind

Häufige Fehler

Der häufigste Fehler ist ein zu optimistischer Zinssatz für ein kurzfristiges Ziel. Wer für die Anzahlung aufs Auto in zwei Jahren mit 7 % rechnet, kann bei einem schlechten Börsenjahr unter dem Ziel landen. Zweiter Fehler: die Inflation ignorieren. 50.000 € sind in 15 Jahren weniger wert als heute – plane das Ziel lieber etwas höher. Dritter Fehler: brutto rechnen. Auf Zinsen und Kursgewinne fallen oft Steuern an, die die Netto-Rendite drücken.

Praktische Tipps

Richte die Sparrate als Dauerauftrag direkt nach Gehaltseingang ein – „erst sparen, dann ausgeben“ funktioniert mit ADHS und ohne deutlich besser als am Monatsende zu hoffen, dass etwas übrig bleibt. Rechne das Ziel zur Sicherheit mit einem etwas niedrigeren Zins durch; ist die Rate dann immer noch machbar, hast du Puffer. Und prüfe einmal im Jahr, ob du noch auf Kurs bist, statt täglich aufs Depot zu schauen.

Der Rechner ist ideal für jedes konkrete Ziel mit fixem Termin: Hauskauf-Anzahlung, Weltreise, Auto, Notgroschen. Weniger geeignet ist er, wenn du eine variable Sparrate planst oder unregelmäßig große Beträge einzahlst – dann rechne in Etappen.

Häufige Fragen

Was, wenn ich kein Startkapital habe?
Setze das Startkapital auf 0 – dann muss die monatliche Sparrate allein das ganze Ziel aufbauen und fällt entsprechend höher aus.
Welchen Zinssatz soll ich annehmen?
Für ein Tagesgeld nimmst du den aktuellen Zins, für einen ETF-Sparplan rechnen viele langfristig mit 5–7 % vor Steuern und Inflation.
Berücksichtigt der Rechner die Inflation?
Nein, das Ergebnis ist in heutigen Beträgen gerechnet. Wenn das Ziel weit in der Zukunft liegt, setz es lieber etwas höher an oder zieh von deinem angenommenen Zins ein bis zwei Prozentpunkte für die Inflation ab, um real auf der sicheren Seite zu sein.
Wird monatlich oder jährlich verzinst?
Der Rechner verzinst monatlich: Der Jahreszins wird durch zwölf geteilt und jeden Monat auf den aktuellen Stand angewendet. Das passt zu einem Sparplan mit monatlichen Einzahlungen und liegt nah an der Praxis von Banken und Brokern.
Was, wenn ich das Ziel früher erreichen will?
Verkürze die Laufzeit im Rechner – die nötige Monatsrate steigt dann spürbar, weil weniger Zeit für Zinseszins bleibt. Alternativ erhöhst du das Startkapital oder akzeptierst einen höheren (riskanteren) Zinssatz.
Keine Finanz- oder Gesundheitsberatung. Ohne Gewähr.

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