Wie funktioniert der Spritrechner?
Liter = Strecke ÷ 100 × Verbrauch. Kosten = Liter × Preis pro Liter.
Hintergrund & Details
So liest du das Ergebnis
Der Rechner zeigt dir zwei Zahlen: die verbrauchten Liter und die Gesamtkosten. Die Liter hängen nur von Strecke und Verbrauch ab – der Preis kommt erst zum Schluss dazu. Das ist praktisch, weil du den Literpreis tagesaktuell anpassen kannst, ohne alles neu einzugeben. Die Kosten gelten reinen Treibstoff; Maut, Parken und Verschleiß sind nicht enthalten.
Welche Verbrauchswerte sind typisch?
- Kleinwagen: 4–6 l/100 km
- Kompakt- und Mittelklasse: 6–8 l/100 km
- SUV und Vans: 8–12 l/100 km
- Elektroauto: 15–20 kWh/100 km (im Feld „Verbrauch“ kWh statt Liter eintragen)
Den realen Verbrauch deines Autos findest du am genauesten, indem du einmal volltankst, den Kilometerstand notierst und beim nächsten Volltanken die getankten Liter durch die gefahrenen Kilometer (×100) teilst.
Häufige Fehler
Der größte Fehler ist, den optimistischen Herstellerwert (WLTP) zu nehmen. Im Alltag liegt der echte Verbrauch oft 1–2 Liter höher, besonders im Stadtverkehr, bei Kälte oder mit Dachbox. Zweiter Fehler: nur die Hinfahrt eingeben. Für Hin- und Rückfahrt musst du die Strecke verdoppeln. Und denk daran, dass Klimaanlage, Anhänger und Tempo über 130 km/h den Verbrauch spürbar nach oben treiben.
Praktische Tipps
Nutze den Rechner zum Vergleichen: Gib einmal deinen Stadtverbrauch und einmal deinen Autobahnverbrauch ein, um die Spanne einer Strecke zu sehen. Beim Kostenteilen einer Fahrgemeinschaft teilst du die Gesamtkosten einfach durch die Zahl der Mitfahrer. Und vor langen Touren lohnt ein Blick auf Spritpreis-Apps – 10 Cent Unterschied pro Liter machen bei 50 Litern schon 5 € aus.
Für regelmässige Pendler lohnt sich die Hochrechnung aufs Jahr: Multipliziere die Kosten einer Fahrt mit der Zahl deiner Arbeitstage, und du siehst sofort, wie stark sich schon ein um einen Liter sparsameres Auto oder eine kürzere Route über zwölf Monate auszahlt.
Wann der Rechner an Grenzen stößt
Für eine grobe Budgetplanung ist er ideal. Willst du die echten Kosten pro Kilometer kennen, musst du Versicherung, Steuer, Wartung und Wertverlust dazurechnen – die übersteigen die reinen Spritkosten oft um ein Vielfaches. Für den reinen Treibstoffanteil einer konkreten Fahrt ist dieser Rechner aber genau richtig.