Alltag

Spritrechner

Was kostet die Fahrt? Aus Strecke, Verbrauch und Literpreis deine Spritkosten.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Wie berechnet man die Spritkosten für eine Strecke?

Teile die Strecke in Kilometern durch 100, multipliziere mit dem Verbrauch in Litern pro 100 km und dann mit dem Literpreis. Beispiel: 500 km bei 7 l/100 km und 1,80 € ergeben 35 Liter und 63 €. So siehst du sofort, was eine Fahrt an Treibstoff kostet.

Deine Angaben

km
1100000+
l/100km
0.150+
EUR
0100+

Ergebnis

Spritkosten
Liter gesamt
✓ Kopiert!

Wie funktioniert der Spritrechner?

Liter = Strecke ÷ 100 × Verbrauch. Kosten = Liter × Preis pro Liter.

Hintergrund & Details

So liest du das Ergebnis

Der Rechner zeigt dir zwei Zahlen: die verbrauchten Liter und die Gesamtkosten. Die Liter hängen nur von Strecke und Verbrauch ab – der Preis kommt erst zum Schluss dazu. Das ist praktisch, weil du den Literpreis tagesaktuell anpassen kannst, ohne alles neu einzugeben. Die Kosten gelten reinen Treibstoff; Maut, Parken und Verschleiß sind nicht enthalten.

Welche Verbrauchswerte sind typisch?

Den realen Verbrauch deines Autos findest du am genauesten, indem du einmal volltankst, den Kilometerstand notierst und beim nächsten Volltanken die getankten Liter durch die gefahrenen Kilometer (×100) teilst.

Häufige Fehler

Der größte Fehler ist, den optimistischen Herstellerwert (WLTP) zu nehmen. Im Alltag liegt der echte Verbrauch oft 1–2 Liter höher, besonders im Stadtverkehr, bei Kälte oder mit Dachbox. Zweiter Fehler: nur die Hinfahrt eingeben. Für Hin- und Rückfahrt musst du die Strecke verdoppeln. Und denk daran, dass Klimaanlage, Anhänger und Tempo über 130 km/h den Verbrauch spürbar nach oben treiben.

Praktische Tipps

Nutze den Rechner zum Vergleichen: Gib einmal deinen Stadtverbrauch und einmal deinen Autobahnverbrauch ein, um die Spanne einer Strecke zu sehen. Beim Kostenteilen einer Fahrgemeinschaft teilst du die Gesamtkosten einfach durch die Zahl der Mitfahrer. Und vor langen Touren lohnt ein Blick auf Spritpreis-Apps – 10 Cent Unterschied pro Liter machen bei 50 Litern schon 5 € aus.

Für regelmässige Pendler lohnt sich die Hochrechnung aufs Jahr: Multipliziere die Kosten einer Fahrt mit der Zahl deiner Arbeitstage, und du siehst sofort, wie stark sich schon ein um einen Liter sparsameres Auto oder eine kürzere Route über zwölf Monate auszahlt.

Wann der Rechner an Grenzen stößt

Für eine grobe Budgetplanung ist er ideal. Willst du die echten Kosten pro Kilometer kennen, musst du Versicherung, Steuer, Wartung und Wertverlust dazurechnen – die übersteigen die reinen Spritkosten oft um ein Vielfaches. Für den reinen Treibstoffanteil einer konkreten Fahrt ist dieser Rechner aber genau richtig.

Häufige Fragen

Hin- und Rückfahrt?
Gib die gesamte Strecke ein – für hin und zurück die einfache Distanz verdoppeln.
Gilt das auch für E-Autos?
Sinngemäss ja: Verbrauch als kWh/100km und Preis pro kWh eintragen.
Wie finde ich den echten Verbrauch meines Autos heraus?
Tanke einmal voll, setze den Tageskilometerzähler auf null und tanke beim nächsten Mal wieder voll. Teile die nachgetankten Liter durch die gefahrenen Kilometer und multipliziere mit 100 – das ergibt deinen tatsächlichen Verbrauch in l/100 km, meist genauer als die Bordanzeige.
Warum ist mein realer Verbrauch höher als der Herstellerwert?
Die WLTP-Angabe wird unter idealen Laborbedingungen ermittelt. Im Alltag erhöhen Stadtverkehr, Kurzstrecken, Kälte, Klimaanlage, Zuladung und hohes Tempo den Verbrauch – ein Aufschlag von 1–2 l/100 km gegenüber dem Datenblatt ist völlig normal.
Kann ich den Rechner für mein Elektroauto nutzen?
Ja. Trage den Verbrauch in kWh/100 km statt in Litern ein und den Strompreis pro kWh statt des Literpreises. Das Ergebnis sind dann die Ladekosten der Strecke. Beachte aber: Schnelllader sind oft deutlich teurer als das Laden zu Hause.

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