Gesundheit

BMI-Rechner

Berechne deinen Body-Mass-Index aus Grösse und Gewicht und sieh deine Kategorie.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Was ist ein guter BMI-Wert?

Ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 gilt nach WHO als Normalgewicht und ist für die meisten Erwachsenen der gesündeste Bereich. Werte darunter deuten auf Untergewicht, darüber auf Übergewicht. Der BMI ist nur ein Anhaltspunkt – Muskelmasse, Alter und Körperbau beeinflussen die Aussagekraft stark.

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Wie funktioniert der BMI-Rechner?

BMI = Gewicht (kg) ÷ Grösse (m)². Die WHO-Einteilung: unter 18,5 Untergewicht, 18,5–25 Normal, 25–30 Übergewicht, ab 30 Adipositas.

Hintergrund & Details

So liest du dein Ergebnis

Der BMI ordnet dich in eine von vier WHO-Kategorien ein. Wichtig ist nicht die zweite Nachkommastelle, sondern die grobe Lage: Liegst du klar im Normalbereich (18,5–24,9), an der Grenze oder deutlich darüber bzw. darunter? Ein BMI von 24,8 und einer von 25,2 sind praktisch identisch – die Grenzen sind statistische Konventionen, keine medizinischen Stichtage.

Welche Werte sind typisch?

Häufige Fehler

Der größte Denkfehler ist, den BMI als Körperfett-Messung zu verstehen. Er kennt nur Größe und Gewicht – nicht, ob das Gewicht aus Muskeln, Wasser oder Fett besteht. Ein durchtrainierter Kraftsportler landet schnell bei einem BMI über 27 und gilt rechnerisch als „übergewichtig“, obwohl sein Körperfettanteil niedrig ist. Umgekehrt kann jemand mit normalem BMI viel Bauchfett und wenig Muskeln haben („skinny fat“). Auch das Messen zur falschen Tageszeit (nach dem Essen, in Kleidung) verzerrt das Gewicht um ein bis zwei Kilogramm.

Praktische Tipps

Wiege dich morgens nüchtern und ohne Kleidung, immer auf derselben Waage. Aussagekräftiger als ein Einzelwert ist der Trend über Wochen. Ergänze den BMI um den Bauchumfang: Werte über 88 cm (Frauen) bzw. 102 cm (Männer) gelten unabhängig vom BMI als Risikofaktor, weil Bauchfett stoffwechselaktiver ist als Fett an Hüfte und Beinen.

Wenn du dein Gewicht änderst, nutze den Rechner als Verlaufswerkzeug: Notiere alle paar Wochen Gewicht und BMI und beobachte die Richtung. Eine Veränderung von einem halben BMI-Punkt pro Monat ist ein gesundes, nachhaltiges Tempo. Springt dein BMI dagegen innerhalb weniger Tage stark, ist das fast immer Wasser und nicht Fett – Salz, Kohlenhydrate und der Zyklus bewegen die Waage kurzfristig um ein bis zwei Kilogramm.

Wann der BMI nicht passt

Bei Kindern und Jugendlichen brauchst du alters- und geschlechtsspezifische Perzentilkurven statt fester Grenzen. Auch bei Schwangeren, sehr großen oder sehr kleinen Menschen, Bodybuildern und älteren Personen mit Muskelabbau ist der BMI nur eingeschränkt brauchbar. In diesen Fällen sagen Körperfettmessung, Taillenumfang oder eine ärztliche Einschätzung mehr aus als die reine Zahl.

BMI-Tabelle: Körpergröße × Gewicht

kg / cm155160165170175180185190
50 kg20.819.518.417.316.315.414.613.9
60 kg25.023.422.020.819.618.517.516.6
70 kg29.127.325.724.222.921.620.519.4
80 kg33.331.229.427.726.124.723.422.2
90 kg37.535.233.131.129.427.826.324.9
100 kg41.639.136.734.632.730.929.227.7
115 kg47.944.942.239.837.635.533.631.9

U=Untergewicht · N=Normal · Ü=Übergewicht · A=Adipositas

Häufige Fragen

Ist der BMI für jeden aussagekräftig?
Nur eingeschränkt. Bei viel Muskelmasse (Sportler) oder bei Kindern ist er wenig aussagekräftig.
Welcher BMI ist gesund?
Ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 gilt als Normalgewicht.
Berücksichtigt der BMI das Alter?
Nein, die klassische Formel nutzt nur Größe und Gewicht. Mit dem Alter verschiebt sich der gesunde Bereich aber leicht nach oben – bei Senioren gilt ein etwas höherer BMI oft als unbedenklich oder sogar schützend.
Gibt es unterschiedliche BMI-Grenzen für Männer und Frauen?
Die WHO-Grenzen sind für erwachsene Männer und Frauen gleich. Frauen haben im Schnitt einen höheren Körperfettanteil, doch das fließt nicht in die Formel ein – deshalb sagt der BMI über das Geschlecht hinweg nichts über die Körperzusammensetzung.
Wie oft sollte ich meinen BMI prüfen?
Einmal im Monat reicht völlig. Das Gewicht schwankt täglich durch Wasser, Verdauung und Salz. Ein monatlicher oder wöchentlicher Schnitt zeigt den echten Trend, ohne dass dich tägliches Rauschen verunsichert.
Keine Finanz- oder Gesundheitsberatung. Ohne Gewähr.

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