Business

Rabattrechner

Sieh sofort den Endpreis und deine Ersparnis bei einem Prozent-Rabatt.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Wie viel Prozent Rabatt habe ich bekommen?

Teile die Ersparnis durch den Originalpreis und multipliziere mit 100. Beispiel: Ein Artikel kostet statt 120 € nur 90 €, du sparst 30 €. 30 ÷ 120 × 100 = 25 % Rabatt. Kurz: Rabatt in Prozent = (alter Preis − neuer Preis) ÷ alter Preis × 100.

Deine Angaben

EUR
01000000+
%
0100+

Ergebnis

Endpreis
Ersparnis
✓ Kopiert!

Wie funktioniert der Rabattrechner?

Endpreis = Preis × (1 − Rabatt). Die Ersparnis ist die Differenz zum Originalpreis.

Hintergrund & Details

Das Ergebnis richtig deuten

Der Rechner zeigt den Endpreis und deine Ersparnis in Euro. Die wichtigere Zahl für Kaufentscheidungen ist oft die Ersparnis in Geld, nicht der Prozentsatz: 10 % auf ein Auto sind mehr wert als 50 % auf eine Tasse Kaffee. Schau also immer auf beides – Prozent zeigt die Attraktivität des Deals, der Euro-Betrag den echten Effekt auf dein Budget.

Was ein guter Rabatt ist

Im Einzelhandel sind 10–20 % normale Saison-Rabatte, 30–50 % deuten auf echten Abverkauf, und alles über 60 % ist meist Lagerräumung oder ein Lockangebot. Vorsicht bei Mondpreisen: Wird der „Originalpreis“ künstlich hochgesetzt und dann durchgestrichen, wirkt der Rabatt grösser, als er ist. Ein Preisverlauf-Check (etwa über Preisvergleichsseiten) entlarvt das schnell.

Häufige Fehler

Mehrere Rabatte richtig kombinieren

Wenn du zwei Rabatte stapelst, multiplizierst du die Restfaktoren. 20 % und 10 % bedeuten: erst mal 0,8, dann mal 0,9 – also 0,72 vom Originalpreis übrig, das sind 28 % Gesamtrabatt. Die Reihenfolge ist dabei egal, das Ergebnis bleibt gleich (0,8 × 0,9 = 0,9 × 0,8). Wichtig wird sie nur, wenn ein Festbetrag-Gutschein im Spiel ist: Ein 10-€-Gutschein vor einem 20-%-Sale wirkt sich anders aus als danach. Faustregel: Prozent-Rabatte und Festbeträge nie einfach in einen Topf werfen, sondern Schritt für Schritt durchrechnen. Für die schnelle Schätzung im Laden: Zwei mittlere Rabatte zusammen liegen fast immer etwas unter ihrer Summe, nie darüber.

Praktische Tipps

Bei Verhandlungen hilft es, in Geld zu denken: Frage nach einem konkreten Euro-Nachlass statt nach Prozenten, das ist greifbarer. Beim Stapeln von Aktionen (Gutschein plus Sale) prüfe die Reihenfolge – manche Shops rechnen den Gutschein vor, andere nach dem Sale-Rabatt, was den Endpreis verändert.

Wann der Rechner nicht passt: für Mengenrabatte mit Staffeln, für Skonto (das auf Zahlungsfristen statt auf den Listenpreis wirkt) oder für Rabatte, die sich auf den Nettopreis vor Steuer beziehen. Bei Skonto etwa ziehst du den Prozentsatz nur ab, wenn du innerhalb der Frist zahlst – das ist eine andere Logik als ein dauerhafter Preisnachlass.

Häufige Fragen

Mehrere Rabatte hintereinander?
Rabatte multiplizieren sich, sie addieren sich nicht: 20 % + 10 % ergeben 28 %, nicht 30 %.
Rabatt inklusive MwSt?
Der Prozentsatz wirkt gleich, egal ob auf Brutto oder Netto – nur der Geldbetrag unterscheidet sich.
Wie finde ich den Originalpreis, wenn ich nur Endpreis und Rabatt kenne?
Teile den Endpreis durch (1 minus Rabatt). Bei 80 € Endpreis und 20 % Rabatt: 80 ÷ 0,8 = 100 €. Multiplizieren mit 1,2 wäre falsch und ergäbe einen zu niedrigen Wert.
Lohnt sich ein Gutschein-Code über einen prozentualen Rabatt?
Vergleiche immer den Euro-Betrag nach allen Kosten. Ein 15-%-Code kann schlechter sein als ein Festbetrag-Gutschein, je nach Warenkorb und ob Versand inklusive ist.
Was bedeutet 'bis zu 70 % Rabatt'?
Das ist der höchstmögliche Nachlass auf einzelne Artikel, nicht auf das gesamte Sortiment. Meist betrifft er nur Restposten; die Masse ist deutlich geringer reduziert.
Keine Finanz- oder Gesundheitsberatung. Ohne Gewähr.

Weitere Rechner