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Mehrwertsteuer-Rechner

Rechne netto in brutto um und sieh den Steuerbetrag – der MwSt-Satz wird je nach Land vorausgefüllt.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Wie rechnet man Mehrwertsteuer aus einem Bruttopreis heraus?

Teile den Bruttobetrag durch 1 plus den Steuersatz. Bei 19 % rechnest du Brutto ÷ 1,19 = Netto, die Differenz ist die Mehrwertsteuer. Beispiel: 119 € brutto ÷ 1,19 = 100 € netto, also 19 € MwSt. Bei 7 % teilst du entsprechend durch 1,07.

Deine Angaben

EUR
01000000+
%
030+

Ergebnis

Bruttobetrag
MwSt-Betrag
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Wie funktioniert der Mehrwertsteuer-Rechner?

Brutto = Netto × (1 + Satz). Wähle oben dein Land, dann ist der landesübliche Satz schon gesetzt.

Hintergrund & Details

Das Ergebnis richtig lesen

Der Rechner zeigt dir zwei Zahlen: den Bruttobetrag (was der Kunde zahlt) und den MwSt-Betrag (was du ans Finanzamt abführst). Das Netto bleibt bei dir als tatsächlicher Umsatz. Wer Angebote schreibt, denkt in Netto; wer Endkunden-Preise auszeichnet, denkt in Brutto. Verwechselst du beides, ist deine Kalkulation schnell um den Steuersatz daneben.

Typische Sätze in Europa

Die Standardsätze liegen meist zwischen 19 und 25 %: Deutschland 19 %, Österreich 20 %, Schweiz 8,1 %, Frankreich 20 %, Italien 22 %. Daneben gibt es fast überall ermässigte Sätze für Lebensmittel, Bücher, Medikamente oder Hotelübernachtungen (in Deutschland 7 %). Der Rechner setzt den Standardsatz vor – ermässigte Sätze trägst du manuell ein.

Häufige Fehler

Im Kopf überschlagen

Für 19 % gibt es einen praktischen Trick: Ein Fünftel des Nettobetrags (geteilt durch 5) liegt nur knapp über der echten MwSt – 20 % statt 19 %. Für eine schnelle Schätzung reicht das. Genauer geht es über 10 % plus die Hälfte davon plus ein Bruchteil: 100 € → 10 € (10 %) + 9 € (9 %) = 19 €. Wer den Bruttobetrag im Kopf herausrechnen will, merkt sich: Bei 19 % macht die enthaltene Steuer rund 15,97 % des Brutto aus (19 ÷ 119), bei 7 % sind es 6,54 % (7 ÷ 107). Diese Faustwerte sparen den Taschenrechner, wenn du eine Rechnung nur grob prüfen willst.

Praktische Tipps

Als Kleinunternehmer nach §19 UStG weist du gar keine MwSt aus – dann ist dein Bruttopreis gleich deinem Nettopreis. Bei innergemeinschaftlichen B2B-Lieferungen greift oft das Reverse-Charge-Verfahren, der Leistungsempfänger schuldet die Steuer. Für die Vorsteuer gilt: Die MwSt aus deinen Einkaufsrechnungen holst du dir zurück, du führst also nur die Differenz ab.

Wann der Rechner nicht passt: für Zoll- und Einfuhrumsatzsteuer, für Mischsteuersätze auf einer Rechnung oder für Länder mit kumulativen lokalen Sales Taxes (etwa die USA, wo der Satz je Bundesstaat und Stadt variiert). Hier brauchst du die jeweils gültige lokale Regel.

MwSt-Tabelle (19 %)

Netto+19% MwStBrutto
€50+€10€60
€100+€19€119
€500+€95€595
€1.000+€190€1.190
€2.500+€475€2.975
€5.000+€950€5.950
€10.000+€1.900€11.900

Netto → Brutto-Berechnung.

Häufige Fragen

Brutto zurück auf netto?
Netto = Brutto ÷ (1 + Satz). Trage dafür den Bruttowert als Netto ein und vergleiche – oder nutze den Rabattlogik-Umweg.
Stimmt der Satz für mein Land?
Der voreingestellte Satz ist der Standard-Satz. Für ermässigte Sätze einfach überschreiben.
Wie addiere ich mehrere Posten mit unterschiedlichen Steuersätzen?
Rechne jeden Posten einzeln: Netto mal seinem Satz. Summiere danach die Nettobeträge und die Steuerbeträge getrennt. Erst am Ende ergibt sich die Gesamt-MwSt und der Gesamt-Brutto.
Was ist der Unterschied zwischen Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer?
In Deutschland meinen beide dasselbe. Umsatzsteuer ist der amtliche Begriff im Gesetz, Mehrwertsteuer der umgangssprachliche Ausdruck auf Rechnungen und Kassenzetteln.
Muss ich als Kleinunternehmer Mehrwertsteuer ausweisen?
Nein. Nach §19 UStG weist du keine MwSt aus und kannst auch keine Vorsteuer ziehen. Dein Rechnungsbetrag ist dann brutto gleich netto.
Keine Finanz- oder Gesundheitsberatung. Ohne Gewähr.

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