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Stundensatz-Rechner

Welchen Stundensatz brauchst du? Aus Jahresziel, Arbeitswochen und Wochenstunden – in Sekunden.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Wie berechne ich als Freelancer meinen nötigen Stundensatz?

Teile dein Jahresziel durch die wirklich abrechenbaren Stunden: Stundensatz = Jahresziel ÷ (Arbeitswochen × Wochenstunden). Bei 60.000 € Ziel, 46 Wochen und 40 Stunden ergibt das rund 33 € – aber nur, wenn alle Stunden bezahlt sind. Plane Steuern, Versicherung und unbezahlte Zeit über ein höheres Ziel ein.

Deine Angaben

EUR
05000000+
Wochen
152+
Std
180+

Ergebnis

Stundensatz
Pro Monat (≈)
✓ Kopiert!

Wie funktioniert der Stundensatz-Rechner?

Stundensatz = Jahresziel ÷ (Arbeitswochen × Wochenstunden). Plane Urlaub und Krankheit über die Arbeitswochen ein.

Hintergrund & Details

Der Stundensatz-Rechner zeigt zwei Werte: den nötigen Stundensatz und das daraus folgende Einkommen pro Monat. Die zentrale Frage ist nicht „Was möchte ich verdienen?“, sondern „Wie viele meiner Stunden sind tatsächlich bezahlt?“ – denn genau daran scheitern die meisten Kalkulationen.

So liest du das Ergebnis

Der ausgegebene Satz ist ein Mindest-Satz, um dein Jahresziel rechnerisch zu erreichen, wenn jede angesetzte Stunde verkauft wird. In der Praxis sind 40 bezahlte Stunden pro Woche für Selbstständige selten – Akquise, Angebote, Buchhaltung, Weiterbildung und Pausen sind unbezahlt. Realistisch sind oft nur 20–30 abrechenbare Stunden pro Woche. Setze die Wochenstunden deshalb auf die wirklich fakturierbaren Stunden, nicht auf deine Arbeitszeit.

Brutto ist nicht gleich Netto

Als Angestellter ist ein Gehalt schon „bereinigt“; als Selbstständiger trägst du zusätzlich:

Eine grobe Faustregel: Dein Selbstständigen-Stundensatz sollte spürbar über dem rechnerischen Angestellten-Äquivalent liegen – häufig wird das Bruttogehalt als Ausgangspunkt verdoppelt, um all das aufzufangen. Setze dein Jahresziel deshalb von vornherein höher an.

Typische Fehler

Praktische Tipps

Rechne zwei Szenarien: ein konservatives mit wenigen abrechenbaren Stunden und ein optimistisches mit voller Auslastung. Die Differenz zeigt dir, wie sehr dein Einkommen von der Auslastung abhängt. Für Angebote ist oft ein Tages- oder Projektpreis sinnvoller als ein Stundensatz – kalkuliere ihn aber intern auf Basis dieses Stundensatzes, damit du nichts verschenkst.

Häufige Fragen

Brutto oder Netto ansetzen?
Als Selbstständiger solltest du Steuern, Versicherung und Ausfallzeiten einkalkulieren – setze das Jahresziel entsprechend höher.
Wie viele Arbeitswochen?
52 minus Urlaub, Feiertage und Puffer – realistisch oft 44–46 Wochen.
Warum ist mein Selbstständigen-Stundensatz so viel höher als ein Angestellten-Stundenlohn?
Weil du Steuern, komplette Sozialversicherung, Betriebskosten und unbezahlte Zeiten selbst trägst. Ein vergleichbares Netto erfordert oft etwa den doppelten rechnerischen Satz eines Angestellten.
Wie viele Stunden pro Woche sind realistisch abrechenbar?
Selten 40. Nach Abzug von Akquise, Angeboten, Buchhaltung und Pausen bleiben für viele Selbstständige 20–30 verkaufbare Stunden pro Woche übrig.
Soll ich besser einen Tagessatz statt eines Stundensatzes anbieten?
Oft ja – Tages- oder Projektpreise sind für Kunden planbarer. Leite sie aber aus deinem Stundensatz ab, damit du keine Arbeitszeit verschenkst.
Keine Finanz- oder Gesundheitsberatung. Ohne Gewähr.

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