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ROI-Rechner

Hat sich die Investition gelohnt? Aus Investition und Rückfluss dein ROI und dein Gewinn.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Was ist ein guter ROI in Prozent?

Ein guter ROI hängt vom Risiko ab. Als grobe Orientierung gelten am Aktienmarkt 7–10 % pro Jahr als solide, sichere Anlagen liefern 2–4 %, riskante Projekte sollten 20 % und mehr anpeilen. Wichtig: Der reine ROI ohne Zeitbezug ist nur dann gut, wenn er schnell erreicht wurde.

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Wie funktioniert der ROI-Rechner?

ROI = (Rückfluss − Investition) ÷ Investition × 100. Ein ROI von 30 % heisst: aus 100 wurden 130.

Hintergrund & Details

So liest du dein Ergebnis

Der ROI sagt dir in einer einzigen Zahl, wie viel Prozent deines eingesetzten Kapitals als Gewinn zurückgekommen sind. Ein ROI von 0 % bedeutet, du hast genau deinen Einsatz zurückbekommen – kein Gewinn, kein Verlust. Ein negativer ROI heißt Verlust: Bei −25 % sind aus 100 nur 75 geworden. Der zusätzlich ausgewiesene Gewinn in Geld hilft dir einzuordnen, ob ein hoher Prozentsatz auch in absoluten Zahlen relevant ist – 200 % ROI auf 50 € sind nur 100 € Gewinn.

Typische Werte und Einordnung

Häufige Fehler

Der größte Fehler ist, den Zeitfaktor zu ignorieren. 50 % ROI in einem Monat sind großartig, dieselben 50 % über zehn Jahre sind mager. Für einen fairen Vergleich brauchst du die jährliche Rendite – nutze dafür den Zinseszinsrechner. Zweiter Fehler: Nebenkosten vergessen. Gebühren, Steuern, Transaktionskosten und dein eigener Zeitaufwand drücken den echten ROI. Rechne deshalb mit dem tatsächlichen Netto-Rückfluss, nicht mit dem Bruttoertrag.

Praktische Tipps

Vergleiche immer Investitionen mit ähnlichem Risiko und ähnlicher Laufzeit – nur dann ist der ROI aussagekräftig. Setze einen Mindest-ROI fest, den ein Projekt schlagen muss, damit es sich gegenüber einer einfachen ETF-Anlage lohnt. Und teste bei größeren Entscheidungen ein pessimistisches Szenario: Was ist der ROI, wenn der Rückfluss 20 % niedriger ausfällt als erhofft? So vermeidest du böse Überraschungen.

Wann der ROI nicht das richtige Maß ist

Für laufende Investments über mehrere Jahre, für Cashflows zu verschiedenen Zeitpunkten oder für Projekte mit gestaffelten Auszahlungen ist der einfache ROI zu grob. Dann sind interner Zinsfuß (IRR) oder Kapitalwert (NPV) die besseren Werkzeuge.

ROI im Marketing und im Business

Im Marketing wird der ROI oft als ROAS (Return on Ad Spend) ausgedrückt: Wie viel Umsatz bringt jeder investierte Euro Werbebudget? Achte hier auf den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn – ein ROAS von 4:1 klingt stark, deckt aber bei dünner Marge womöglich gerade die Kosten. Im Business-Kontext lohnt es sich außerdem, den ROI nicht nur für ganze Projekte, sondern für einzelne Hebel zu rechnen: Welcher Kanal, welche Maßnahme, welches Produkt liefert pro eingesetztem Euro am meisten zurück? So fließt Kapital dorthin, wo es am stärksten arbeitet.

Häufige Fragen

Berücksichtigt der ROI die Zeit?
Nein. Für die jährliche Rendite über mehrere Jahre nutze den Zinseszinsrechner.
Was ist ein guter ROI?
Das hängt vom Risiko ab – je höher das Risiko, desto höher sollte der erwartete ROI sein.
Was ist der Unterschied zwischen ROI und Gewinnmarge?
Der ROI setzt den Gewinn ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital, die Gewinnmarge setzt ihn ins Verhältnis zum Umsatz. Zwei verschiedene Bezugsgrößen – beide sind nützlich, aber nicht austauschbar.
Kann der ROI über 100 % liegen?
Ja. Ein ROI von 100 % bedeutet, du hast deinen Einsatz verdoppelt. Bei 300 % ist aus 100 € ein Rückfluss von 400 € geworden, also 300 € Gewinn.
Wie rechne ich den ROI in eine jährliche Rendite um?
Mit der Formel annualisierter ROI = (1 + ROI/100)^(1/Jahre) − 1. Einfacher: Gib Investition, Endwert und Laufzeit in den Zinseszinsrechner ein.
Keine Finanz- oder Gesundheitsberatung. Ohne Gewähr.

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