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Break-Even-Rechner

Ab wann lohnt es sich? Berechne deine Gewinnschwelle – Stückzahl und Umsatz, ab dem du in den Gewinn kommst.

✓ Geprüft von Julian Bronski · aktualisiert Juni 2026

Wie berechnet man den Break-Even-Punkt?

Teile deine Fixkosten durch den Deckungsbeitrag pro Stück (Preis minus variable Kosten). Das Ergebnis ist die Stückzahl, ab der du weder Gewinn noch Verlust machst. Multiplizierst du diese Menge mit dem Preis, erhältst du den Break-Even-Umsatz.

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Ergebnis

Break-Even-Menge
Break-Even-Umsatz
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Wie funktioniert der Break-Even-Rechner?

Break-Even-Menge = Fixkosten ÷ (Preis − variable Kosten). Der Nenner ist der Deckungsbeitrag pro Stück.

Hintergrund & Details

Wie du das Ergebnis liest

Die Break-Even-Menge ist die Schwelle, an der dein Geschäft kostendeckend arbeitet: Jedes Stück darüber ist Gewinn, jedes Stück darunter Verlust. Liegt deine erwartete Absatzmenge deutlich über dem Break-Even, hast du Puffer. Liegt sie knapp darunter oder darauf, ist dein Modell fragil und reagiert empfindlich auf Preisnachlässe oder Kostensteigerungen.

Worauf gute Werte hindeuten

Ein niedriger Break-Even im Verhältnis zu deiner realistischen Verkaufsmenge ist ein gutes Zeichen – du erreichst die Gewinnschwelle schnell und hast Spielraum. Hilfreich ist die Sicherheitsmarge: Wie viel Prozent kann der Absatz einbrechen, bevor du in die Verlustzone rutschst? 30 % oder mehr gelten als komfortabel, unter 10 % wird es riskant.

Häufige Fehler

Praktische Tipps

Nutze den Break-Even, um Preise und Kostenstrukturen zu testen, bevor du startest. Spiele durch, was passiert, wenn du den Preis um 10 % erhöhst oder die variablen Kosten senkst – oft sinkt die nötige Stückzahl überraschend stark. Rechne den Break-Even auch in Zeit um: Wenn du pro Monat eine bestimmte Menge verkaufst, in welchem Monat überschreitest du die Schwelle? Das macht den Plan greifbar.

Wann du ihn (nicht) nutzen solltest

Der Break-Even-Rechner ist ideal für Produkte und Dienstleistungen mit klar trennbaren Fix- und variablen Kosten. Bei sehr gemischten Sortimenten mit vielen unterschiedlichen Preisen liefert er nur eine grobe Orientierung – dann rechne mit dem durchschnittlichen Deckungsbeitrag. Für die reine Liquiditätsfrage „Wie lange reicht mein Geld?" ist der Runway-Rechner das passende Werkzeug.

Häufige Fragen

Was ist der Deckungsbeitrag?
Der Betrag, den jedes verkaufte Stück zur Deckung der Fixkosten beiträgt: Preis minus variable Kosten.
Was, wenn der Preis unter den variablen Kosten liegt?
Dann gibt es keinen Break-Even – jedes Stück macht Verlust. Preis erhöhen oder Kosten senken.
Was ist die Sicherheitsmarge beim Break-Even?
Sie zeigt, um wie viel Prozent dein tatsächlicher Absatz über dem Break-Even liegt. Verkaufst du 1.000 Stück bei einem Break-Even von 700, beträgt deine Sicherheitsmarge rund 30 % – so viel Absatz darf wegbrechen, bevor Verlust entsteht.
Wie wirken sich Fixkosten auf den Break-Even aus?
Höhere Fixkosten verschieben den Break-Even nach oben, du musst also mehr Stück verkaufen. Wer Fixkosten in variable Kosten umwandelt (z. B. Freelancer statt Festanstellung), senkt den Break-Even und das Risiko bei schwacher Nachfrage.
Gilt der Break-Even auch für Dienstleistungen?
Ja. Statt Stückzahlen rechnest du mit Aufträgen, Stunden oder Kundenzahl. Der Deckungsbeitrag ist dann der Preis pro Einheit minus der direkt zurechenbaren Kosten dieser Einheit.
Keine Finanz- oder Gesundheitsberatung. Ohne Gewähr.

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